Wer ist aktiv

Wir haben 20 Gäste online

Mitgliederanmeldung

28.03.-01.04.10 - Tagebuch Trainingslager Radevormwald Drucken E-Mail
Geschrieben von: Sandra Kappe   
Dienstag, den 06. April 2010 um 15:55 Uhr

Tag 1, 28.03.2010
Am ersten Tag haben wir eine Rade-Ralley gemacht. Jetzt kennen wir die Stadt.
Jetzt sitzen wir wieder im Zimmer und machen eine Kissenschlacht. Gleich essen wir zu Abend.
Etwas später: wir haben zu Abend gegessen. Es gab Nudeln, Soße, Wasser und zum Nachtisch Milchreis. Es war lecker und jetzt sind wir wieder auf dem Zimmer und haben Streit mit den Mädchen. Die sind echt gemein.
Um 19.30 Uhr ungefähr haben wir die Lösungen der Ralley erfahren. Die A-Gruppe von Sandra hat gewonnen. Da gehörten wir auch dazu. Jetzt gehen wir gleich schlafen. (Anm. der Betreuer: Das "gleich" umfasste ca. 2 Stunden ;-)))
Luca und Lukas

Einige Bilder der Woche findet Ihr in der Fotogallerie.

Die folgenden Tage findet Ihr unter "weiterlesen"

Tag 2,29.03.2010
Der Tag beginnt wie immer mit dem aufstehen. Sandra weckte uns um 07:00 Uhr, um 08:00 Uhr gab es Frühstück. Anschließend hatten wir eine halbe Stunde Zeit. Die nutzen wir um uns auszuruhen und unsere Schwimmsachen zu packen. Dann gingen wir zum Schwimmbad life-ness (Anm. der Trainerin: Wir sprangen auch oder gingen rückwärts…). Dort gingen wir um 10:00 Uhr ins Wasser. Dann schwammen wir uns 400m ein und danach mehrere 100er Rückentechnik. Danach ging es zurück in die Jugendherberge und wir aßen zu Mittag. Es gab Käsetortellini mit Käsesoße und Salat. Als Nachtisch gab es einen leckeren Schokopudding mit Schokostreuseln. Dann hatten wir Zeit um uns auszuruhen. Anschließend ging es wieder zum schwimmen. Diesmal waren wir um 15:00 Uhr im Wasser und wir schwammen Kraul. Um ca. 17:00 Uhr gingen wir wieder zurück zur JH. Nun gab es schon wieder Abendessen. Wir haben Brot und Kartoffelsuppe gegessen. Dann gingen wir ein wenig auf den Hof, um zu spielen. Nach einer halben Stunde wurden wir wieder hereingerufen (in unseren Versammlungsraum). Dort spielten wir ein Spiel („das Sofa“). Um 20:30 Uhr lagen wir umgezogen im Bett und waren sehr kaputt (Anm. der Betreuer: Es könnte auch heißen: Um 20:30 Uhr lagen sie ungezogen im Bett und die Betreuer waren kaputt…).
Anna, Julia und Meike
 
Tag 3, 30.03.10
Normalerweise stehen wir hier im Trainingslager um 07:00 Uhr auf. Doch diesmal war es anders, denn wir standen um 07:30 Uhr auf (wie die folgenden Tage auch, Anm.der Betreuer), da wir zum anziehen nicht so lange brauchten.
Danach um 08:00 Uhr gab es Frühstück. Wir sollten uns gut stärken, da wir in 1 ¼ Stunden zur
1. Trainingseinheit aufbrechen sollten. Bei dem 1.Training schwammen wir sehr viel (Delfin-Training!). Später auf dem Rückweg (genauso wie schon auf dem Hinweg) mussten wir verschiedene Übungen machen, wie z.B. Rückwärtslaufen. Dann gab es ein leckeres Mittagessen. Es bestand aus Hähnchenkeulen mit Reis und Gemüse und einer schönen Currysoße. Aber das Beste ist immer der Nachtisch. Der Küchendienst musste insgesamt zweimal Nachschub vom Nachtisch holen (Wackelpudding).
Nach einer Stunde Pause brachen wir zur 2. Trainingseinheit auf. Bei dem Training machten wir eine lustige Sprungübung (nach 2000m Training in einer Stunde! Anm. der Trainerin).
Dann beim Abendessen gab es auch Kartoffelsalat. Danach gingen wir schlafen. Anm. der Betreuer: Danach gingen eher die Ideen und die Lust der Schreiber „schlafen“, denn wir machten noch ein lustiges Namen-Kennlern-Spiel;-))
Julius, Boran und Sebastian
 
 
 
 
Tag 4, 31.03.10
Wir sind heute Morgen aufgestanden und dann haben wir lecker gefrühstückt. Danach sind wir schwimmen gegangen. Wir sind 2 km geschwommen. Dann sind wir wieder zur Jugendherberge gegangen, da gab es Mittagessen.
Dann kam als Überraschung die Julia zu uns, die dann auch mit uns zum schwimmen gegangen ist. Wir haben dann Staffeln gemacht (Nachdem wieder 2km trainiert wurde, Anm. der Trainerin). Dann sind wir zurück gegangen. Abends waren wir in der Disco. Die Disco hat viel Spaß gemacht.
Anna, Johanna, Juliane, Lena, Melina und Stine
 
Der letzte Tag, 01.04.10
Wir mussten heute früh aufstehen, weil wir ein Gruppenfoto gemacht haben (ob der Autor dieses Satzes wirklich nicht verstanden hat, dass es sich um einen Aprilscherz gehandelt hat? Frage der Betreuer).Dann haben wir gefrühstückt. Es war sehr lecker. Ein bißchen später gingen wir durch den Wald zu einem Sportplatz. Die Laufbahn um diesen Platz war 400m lang. Wir haben Staffeln gebildet. Das Laufen war ganz schön schwierig. Lukas konnte nach der Hälfte nicht mehr. Nach der großen Staffel, haben wir noch neue Gruppen gebildet und sind noch kürzere Staffeln gelaufen (Originalsatz: „Da wo wir fertig war haben wir kleinare streken gelaufen.“brrrrr!).
Dann sind wir wieder in die Jugendherber gegangen. Dann haben wir „Sofa“ gespielt. Das Spiel geht so: Es gibt vier Stühle, die ein Sofa bilden und ein Stuhl mehr als Personen. Dann verteilt einer Zettel, wo die Namen drauf stehen. Da wo ein Platz frei ist, der beginnt. Das Ziel ist von einem Team die meisten Leute auf dem Sofa zu haben (naaaaa? Alles verstanden???).
Daniel, Felix, Leon und L u
 
 
Das Tagebuch endet hier, aber ich habe noch eine Menge zu erzählen.
Es waren rundum angenehme Tage mit den Kindern. Die vier Tage haben sich wirklich gelohnt. Zuerst natürlich auf der schwimmerischen Seite. Insgesamt sind die Kids 11 .200m geschwommen, dazu kommen Übungen zum Startsprung und Staffeln!! Eine wirklich Super-Leistung. Das gleiche Lob gilt Christian: Er hat alle Trainingsprogramme ausnahmslos mit geschwommen!!
Wir haben die Kinder gefilmt und die Filme auch mit ihnen besprochen. Auch das war eine lohnenswerte Sache. So konnten alle mal selbst ihre Fehler sehen. Und dann wurde beim nächsten Training doch probiert, anders zu schwimmen und den Fehler zu korrigieren – völlig selbständig!
Besonders Leon und Daniel haben sich echt übertroffen. Nie geklagt, kaum nach Pausen verlangt (nein, eher musste ich mal eine Pause aufdrängen!), und vor allem: Dran geblieben, nicht abhängen lassen! Super, Jungs!
Auch die Schwimmerinnen und Schwimmer, die IMMER hinten geschwommen sind (die Kinder wissen, wen ich meine), haben spätestens beim 3. Training verstanden, dass man die anderen auch überholen kann! Spätestens bei der Kraulbeine-Staffel hat man gesehen, wo Talente schlummern – nicht war, Juliane? Auch die Delfinstaffel am Ende der Trainingseinheiten, führte dazu, neue Einstellungen zu entdecken, besonders bei den Jungs!
Im „menschlichen“-Bereich, denke ich, konnten wir auch stark arbeiten. Wichtig war besonders der einfachste Punkt: Die Namen der Schwimmkameraden wissen. Da schwimmt man schon über ein halbes Jahr zusammen und keins der Kids kennt alle Namen! Also haben wir ein Spiel gemacht, sodass der „bescheidene Boran“ die „jojospielende Johanna“ und die „alberne Anna“ auch den „jauchzenden Julius“ kennenlernen konnte! Der „kokusnussessende Christian“ und die „sonnige Sandra“ hatten auf jeden Fall Spaß. Und bei der zweiten Staffel-Bildung war „die da“ und „der dahinten“ nicht mehr dabei!
Es gab kein Konkurrenzdenken in den 4 Tagen, die „Großen“ konnten es gut mit den „Kleinen“ und umgekehrt. Alle sind näher zusammen gerückt. Ich auch. Die Woche hat gut getan, für das „Fairständnis“ eine Mannschaft zu sein – das war mein Ziel!
Das wohl schönste Ereignis der Woche war die Disco am letzten Abend. Julia hat uns besucht und wir haben „SingStar“ gespielt – viele versteckte Gesangstalente wurden entdeckt! Aber das Beste aus meiner Sicht: Wir haben ALLE zusammen „Macarena“ getanzt, egal ob Junge oder Mädchen, egal wie alt, auch die Betreuer – ohne Ausnahme(bewundert die Fotos!), und das zeigt dann wirklich, das wir’s gemeinsam geschafft haben!
Danke, für eine tolle Woche mit Euch, Kinder und danke Christian, für Deine Hilfe, wenn ich in Zukunft einen Betreuer brauche, nehme ich Dich gerne wieder in Anspruch (und die Kinder glaube ich auch!). Und danke Julia, es war schön, dass Du es möglich machen konntest, uns zu besuchen und mit uns Spaß zu haben!
Ich freue mich auf ein nächstes Trainingslager, wann immer wir das schaffen können und möchte die, die nicht dabei sein konnten einladen, dann auch mitzufahren! Abschließend habe ich dazu noch eine Bitte an die Kids: Nehmt die drei, die aus verschiedenen Gründen nicht mit uns mitfahren konnten, bitte in Eure tolle neue Gemeinschaft mit auf – ihr schafft das!
Sandra
Zuletzt aktualisiert am Donnerstag, den 08. April 2010 um 16:18 Uhr